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Jedes Bild erzählt eine Geschichte!

Einfach nach unten scrollen und die Geschichte lesen, viel Spaß dabei.

Schmetterlinge

An einem Sommertag, wie er uns gefällt,
entdecken Schmetterlinge die Blumenwelt.
Der eine blau, der andere grau-weiß,
der Dritte rot-gelb und der Tag wird heiß.
Tanzend fliegen sie mit Leichtigkeit,
sorglos und vergessen schnell die Zeit.
Dunkle Wolken kommen, wie gemein –
gleich schießen sie mit Regentropfen auf sie ein.
Und so schnell die Flügel tragen,
fliegen sie zu den Tulpen, um zu fragen:
„Dürfen wir uns in die Blütenkelche schnell verstecken,
um unsere Flügel abzudecken?"
Die Tulpen sagen: "Ihr zwei ja, der weiße nicht –
denn er passt zu unseren Blütenfarben nicht!"
Beim Versuch den Tropfen zu entgehen,
sehen sie 'ne große weiße Blume stehen.
Verängstigt, hoffend und geschwächt
fragen sie erneut nach ein Versteck.
Die weiße Blume sagt: „Du ja, die anderen nicht –
denn sie passen zu meiner Blütenfarbe nicht!"
Durchnässt, entkräftet, wird es nun schwer –
verloren irren sie jetzt hin und her.
Doch die Sonne hat's gesehen
und kann das alles nicht verstehen.
Und im nächsten Augenblick
schiebt sie all die Wolken weg.
Zusammenhalt und Liebe hat die Sonne überzeugt
und war über die Schmetterlinge hocherfreut.
Helfend sendet sie ihr Wärmestrahl
und befreit die drei Helden von der Qual.
Schon aufgewärmt und wieder trocken,
wie drei bunte Regenbogenflocken
und so verführerisch die Blütendüfte,
fliegen sie erneut sehr glücklich durch die Lüfte.
Leopold Zafiratos

Rosen

Geht die Sonne auf im Osten
und berührt ihr Strahl die Knospen,
gibt's für Rosenblüten kein Halten,
um ihre volle Pracht nun zu entfalten.
Ob gelbe voller Energie und Kraft,
ob rote voller Liebesleidenschaft.
Strahlend schweben sie jetzt in der Luft
mit ihrem wunderbaren Zauberduft.
Genieße jetzt den Augenblick,
vielleicht bringen sie dein Glück.
Wenn mein Herzlein will zu Dir,
klopf' ich mit 'ner Rose an deiner Tür.
Wunderschön ist es zu zweit
und für die Rosen wird's jetzt Zeit.
Hat sich die Dunkelheit gelegt,
morgen sind die Blüten schon verwelkt...
Leopold Zafiratos

Bärenjungen

Denk' mal nach und bleib' jetzt stehen –
vor dem Wald wirst du gleich sehen.
Bienennester voll mit Honig überall –
wer die Wahl hat, hat die Qual.
Doch da ist wohl Vorsicht angebracht –
Mama Bär hat's vorgemacht.
So verführerisch die Leckerei –
nun sind die Bärenjungen an der Reih'.
Tief Luft holen, da kommt die Wende –
Der Count down geht jetzt zu Ende.
Maul lecken, wir sind zu zweit –
Hey ihr Bienen, wir sind bereit!
Noch etwas ängstlich im Gesicht,
denn es tut weh, wenn Biene sticht!
Leopold Zafiratos

5. Lichtlein

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt -
erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier.
Und wenn das 5. Lichtlein brennt,
hast du Weihnachten verpennt...
Leopold Zafiratos

Chicka
Die Regenbogenbrücke

Eine Brücke verbindet die Erde und den Himmel. Wegen der vielen Farben nennt man sie Regenbogenbrücke.
Auf der anderen Seite der Brücke ist ein Land mit Wiesen, Hügeln und herrlichem grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem traumhaften Ort.
Es gibt dort immer zu fressen und zu trinken, und es ist warmes, schönes Wetter.
Die kranken und auch die alten Tiere sind wieder gesund und jung.
Sie spielen und toben den ganzen Tag zusammen.
Es gibt nur eine einzige Sache, die sie vermissen. Sie sind nicht mit ihrem Menschen zusammen, den sie auf der Erde so geliebt
haben. So rennen, toben und spielen sie jeden Tag zusammen, bis plötzlich eines Tages ein Tier innehält und hochsieht.
Die Nase wittert, die Ohren werden gespitzt, und die Augen werden immer größer!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und saust über das grüne Gras. Die Füße laufen schneller und schneller.
Es hat Dich gesehen.
Und wenn Du und Dein lieber Freund sich treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn ganz, ganz fest.
Du wirst geküsst, wieder und immer wieder, und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines so sehr geliebten Tieres,
welches so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinen Gedanken und Deinem Herzen.
Dann geht Ihr beide gemeinsam über die Regenbogenbrücke, und Ihr werdet nie, nie wieder getrennt sein...
Original ist in englischer Sprache, Autor unbekannt

Segelschiff

Für jeden steht ein Boot bereit,
für deinen Lebenssinn drängt nun die Zeit.
Gib ihm noch den letzten Schliff,
denn es ist dein Lebensschicksalsschiff.
Hab' Vertrauen und glaub' an deine Träume,
wie ein Segelschiff wirst du dein Ziel erreichen.
Kämpfe täglich, damit das Beste dir gelingt,
so wie sein Bug die Wellenberge hier bezwingt.
Mag dich selbst so wie du bist,
wenn du dich im Spiegel siehst.
Für dein Lebensglück musst jetzt selbst sorgen.
Sei bereit, deine Chance kommt morgen.
Schätze jeden Tag im Leben,
auch wenn etwas geht daneben.
Segel setzen, Anker lichten, stell' um die Weichen,
um ein glückliches, erfülltes Leben zu erreichen.
Leopold Zafiratos

Felix und Max
Bitte eines Hundes

Bedenke immer:
Mein Herrchen oder Frauchen konnte ich mir nicht aussuchen,
so wie du mich ausgesucht hast.
Vom Tage meiner Geburt an bin ich auf dich – Mensch – angewiesen,
ob es mir gut geht oder nicht,
mein Herz wird bis zum letzten Atemzug nur für dich schlagen.
Ein Menschenkind wird einmal erwachsen sein und seinen eigenen Weg gehen,
ich werde nur dahin gehen, wo auch du hingehst.
Bist du verärgert über mich, oder hast du Stress,
lass es nicht an mir aus, denn ich bin dein Freund.
Für dich würde ich sterben, wenn du in Gefahr bist.
Schlage mich nie,
denn du triffst nur meine Seele und nicht den Körper.
Und sollte einmal der Tag kommen, an dem ich alt und krank werde,
lass mich nicht im Stich und geh' auch den letzten Weg mit mir,
sowie auch ich es für dich tun würde.
Mit dir ist alles nur halb so schlimm.
Leopold Zafiratos

Strand zum Barfußlaufen

Hier am Strand möcht' ich jetzt sein,
bei sanfter Brise und im Sonnenschein.
Das Meer ist ruhig – die Wellen rauschen,
denn sie bringen feine Sandkörner ans Land.
Tag und Nacht wird emsig angeschwemmt,
bis so ein Küstenstrand entsteht.
Auf dem Sande Barfußlaufen ein paar Runden,
fühl' ich mich mit der Natur verbunden.
Stress und Ängste sind verbannt,
beim Laufen auf dem nassen Sand.
Spür' ich jetzt am Fuß die Strömung,
das entspannt und hebt die Stimmung.
Barfußlaufen auf dem weichen Untergrund –
für Muskulatur, Gelenke sehr gesund.
Das Bild hat mich vom Alltagsstress entbunden –
das Gefühl von Ruh' und Frieden hab' ich jetzt gefunden!
Leopold Zafiratos

Antarktis

Ganz weit weg auf dieser Welt,
wo die Antarktis sich erstreckt
und das Eis schwimmt auf dem Meer,
sind die Felsen kahl und leer.
Frostig, windig – ungemütlich,
für den Menschen lebensfeindlich.
Sehr weit einsam und gut versteckt,
haben Robbenbabys diese Welt für sich entdeckt.
Als beste Schwimmmeister von Geburt,
jagen Fische, wenn der Magen knurrt.
Hier bleiben Tiefkühltruhen leer,
denn alles finden sie im Meer.
Spielend dann im Sonnenschein –
was kann da noch schöner sein?
Und wie man so selbst schon sagt,
wie gut, wenn man ein zu Hause hat.
Leopold Zafiratos

Der Amselvater

Es ist noch ziemlich kalt, der Himmel grau;
doch das Amselmännchen weiß genau –
im Frühling wird's bald wärmer werden,
um für ein Amselweibchen jetzt zu werben.
Vor Sonnenaufgang fängt er an zu singen,
unermüdlich lässt er seine Melodie erklingen.
Dabei wird er ganz schön laut –
und da kommt schon seine Amselbraut.
Mein Erdbeerbeet ist auch schon fertig,
die kleinen Pflanzen wachsen prächtig.
Singen, Zwitschern, Amselbraut –
der Amselvater hat bereits das Nest gebaut.
Die Amselmutter muss nun Eier brüten,
damit sehr bald die Kleinen schlüpfen.
Der Amselvater ist furchtlos und total erregt,
wenn er Eindringlinge in sein' Revier bekämpft.
Kaum geschlüpft, noch unbeholfen –
reife Erdbeeren und wie sie locken!
Der Amselvater – eins, zwei, drei
bringt ihnen gleich das Erdbeerpicken bei.
Wollt' ich auch noch ein paar Früchte haben;
der Amselvater schaut mich an als wollt' er sagen:
„Die hier sind für dich und Neue wachsen –
meine Küken werden bald erwachsen“.
So haben wir die Ernte uns geteilt
und sein Blick war voller Dankbarkeit.
Vom Dach ganz oben dann zum Abschied
singt er mir vor sein schönstes Lied.
Leopold Zafiratos

 

 

 

 

Winterlandschaft

Winterlandschaft

Die kalte, verzauberte Jahreszeit –
mit einer Schneedecke bedeckt sie alles weit und breit.
Eiskalter Wind, kurze Tage, der Himmel klar –
ja, der Winter ist wieder da.

Der Weg durch Schnee ist jetzt beschwerlich –
doch mit einem Pferdeschlitten ist das herrlich.
Im Hause schützen uns rundum die Wände
und am Kamin erwärmen wir unsere Hände.

Viele Tiere ziehen sich zurück in ein Versteck,
bis der Frühling sie aus ihrem Winterschlaf erweckt.
Das Rotkehlchen hat jedoch das Nest verlassen,
um ein Wärmestrahl der Sonne zu erhaschen.

Es ist die Zeit der vielen milden Kerzenlichter –
Herzenswärme strahlen jetzt viele Gesichter.
Im Kerzenlicht kann ich mein Schatten besser sehen,
als im grellen Scheinwerferlicht zu stehen.
Leopold Zafiratos

 

 

 

 

Winterlandschaft

Petersilie

Kürzlich holt' ich aus dem Garten
für die Suppe der Familie,
die konnt' das Mal kaum noch erwarten,
ein großes Sträußchen Petersilie.

Ich hielt es lose in der Faust
unter fließend Wasser
und hab' es tüchtig abgebraust,
es wurde nass und nasser.

Ein trocknes Hälmchen schaut heraus,
ein zweites auch noch keck,
denen mach ich den Garaus
und zupf sie einfach weg.

Nun auf ein Küchenbrett gelegt,
ich kriege einen Schreck!
Sehe, dass sich was bewegt
und leg' das Messer weg.

Es ist ein großer Weberknecht
von den Stamm der Spinnen,
bei diesem Anblick wird mir schlecht,
er saß im Grünzeug drinnen.

Zwei Beine war das Tier schon los,
die wird es wohl vermissen,
die hatte ich, verseh'ntlich bloß,
als Grashalm ausgerissen.

Die Reaktion auf meinen Schreck,
die Vitamine war'n mir schnuppe,
Ich warf das Kraut samt Inhalt weg
und nicht in die Suppe.

Das Essen wurde aufgetragen,
es speiste die Familie,
ich überhörte ihre Fragen
betreffs der Petersilie.

Gedicht von Eva Möhring
(Gedichte/Gesammelte Werke)
 

 

 


 

 

 

 

 

Winterlandschaft

Das Sparschwein

Das gute Sparschwein ist erbittert,
weil man es jetzt mit EURO füttert.
Die neue Kost liegt schwer im Magen,
es kann den Euro schlecht vertragen.

Die D-Mark schmeckte ihm viel besser,
das Schwein ist zwar ein Allesfresser,
doch DM-Futter war gesünder,
es wurde davon rund und ründer.

Plötzlich war es irritiert,
das Futter wurde ihm halbiert.
das Schweinchen hat man aufgeklärt,
der Euro hätte dopp'len Wert.

Die Hälfte braucht es nur zu fressen,
dem Schwindel ist es aufgesessen.
Es glaubte diesen Engelszungen,
die ihm das Euro Lied gesungen.

Nur halb gefüllt ist jetzt der Bauch,
jedoch der Energieverbrauch,
der hat sich nämlich nicht halbiert,
das Schweinchen fühlt sich angeschmiert.

Und unser armes Schweinchen flucht!
Jetzt leidet es an Magersucht.

Gedicht von Eva Möhring
(Gedichte/Gesammelte Werke)
 

 

 


 

 

 

 

 

Winterlandschaft

Coco und der Freund

Coco trifft den Schneemann heute morgen -
seine Freundschaft ist sehr gut gemeint.

Doch sie macht sich bereits Sorgen,
denn er wird bald weg sein,
wenn die Sonne scheint...

Halte stets dein Herz bereit!
Freunde sind wie Sterne in der Dunkelheit..

Mit Freunden kann man alles schaffen -
und wenn deine Welt zusammenbricht,
ist in meiner immer Platz für dich.

Leopold Zafiratos
 

 

 


 

 

 

 

 

Winterlandschaft

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